Deutsches Eigentumsrecht nützt Immobilieninvestoren

 Flussszene Berlin

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Deutsches Eigentumsrecht nützt Immobilieninvestoren

Ein letzten Monat im Nachrichtenportal OPP Today („Overseas Property Professional News Service“) veröffentlichter Artikel von Adrian Bishop dürfte für internationale Investoren interessant sein, die aktuell Immobilien in der deutschen Hauptstadt besitzen oder einen Erwerb in Betracht ziehen. Der Titel des Artikels: „How Property Laws Are Protecting Berlin Real Estate and Benefiting Investors“ („Wie das Eigentumsrecht den Berliner Immobilienmarkt schützt und Investoren nützt“). Darin zeigt der Autor auf, wie der Berliner Senat und der Bund den lokalen Berliner Immobilienmarkt sowohl fördern als auch schützen wollen.

OPP ist ein globales Medienunternehmen, das auf Wirtschaftsinformationen spezialisiert ist. Der Medienservice bietet Unternehmen im internationalen Immobiliensektor wichtige Nachrichten, Informationen, Hintergrundberichte, Daten sowie Vernetzung.

Die Berliner Landesregierung hat im vergangenen Juni eine Mietpreisbremse eingeführt, mit der verhindert werden soll, dass der Mietpreis bei Neuvermietungen mehr als 10 Prozent über dem örtlichen Mietspiegel liegt. 

Mit dem Mietspiegel wird die durchschnittliche Quadratmetermiete für die jeweiligen Stadtteile festgelegt.

Wie der Artikel aufzeigt, umfassen die so „geschützten“ Gebiete 160.000 Haushalte und ca. 300.000 Bewohner, das entspricht knapp 10 Prozent der Gesamtbevölkerung von 3,5 Millionen. 

Der Mietpreis bei Neuvermietungen darf hier nicht mehr als 10 Prozent über dem festgelegten Mittelwert liegen. Damit sind Preiserhöhungen bei Neuvermietungen zwar immer noch möglich, doch die Mietpreise können nur sehr viel langsamer steigen.

Der Artikel wies darauf hin, dass der Berliner Immobilienmarkt Investoren aus aller Welt anzieht: Die vergleichsweise immer noch preisgünstigen Immobilien und Entwicklungsmöglichkeiten sind vor allem für Kaufinteressenten aus den USA, Großbritannien und seit Neustem auch China attraktiv.

Hoher Bedarf an Studentenwohnungen in Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain-Kreuzberg

Bishop erwähnt in seinem Artikel auch die hohe Nachfrage nach „Investitionen in Studentenwohnungen“ in den beliebten Berliner Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain-Kreuzberg. Hier bieten sich Investoren kostengünstige Chancen.

Angekurbelt wird der Berliner Wohnungsmarkt durch die Entwicklung der Hauptstadt zu einem Mekka für Startups in den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation.